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Gedichte aus vier Zyklen von 1991 bis 1997 |
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ex 1-4 |
seht her ein stern steht am himmel - vogel flügelschwer schwebt in dauernacht.. |
durch schwarztal geritten, litten, leiden morgenroten durst, schnitten, schneiden dunstig seide. |
schenkt ihr kein kind, der tag zerbricht auf porzellan den stein. |
magenhäutet dosenfleisch & salz wird wasser binden. |
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Hochspannungsleitung 3 |
Filigrane Fiebertiere huschen durch die Sinnennacht, zwölfmal Feuerreiter,
schnäbeln Märzlicht auf der Leitung ritzen reißen rohen Strom: die Dämmerung wird Rabenkrähen regnen. |
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Am Meer |
Gischtgespritzt im dreigestrichenen Haar wie wunderbar sich kunterbunt im Frauenschlund ein Kreisel dreht.
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Im Haus |
Schuhschachtelgedanken reiben graue Sehnsucht - sie flüchtet durch den Badezimmerabzug:
bleiben kann doch jede, hatte sie zum Abschied noch gerufen. |
Kinder kreisen durch den Hof. |
Rettet sich wer kann sein Flötenspiel, wer kann sein Morgenlicht, wer kann sein Leben leben ohne im Schatten
zu frieren? |
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