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  Grenada, St. George - Freitag, 20. September 2002

MartiniqueSt. LuciaBequiaTobago CaysCarriacouBarbados (Einschiffung)Barbados (Ausschiffung)

Barbados
Martinique
St. Lucia
Bequia
Tobago Cays
Grenada
Carriacou
Barbados

 

Unser Tagesprogramm

08:00 - 10:00

Frühstücksbüffet im Bordrestaurant

12:00 - 14:00

Lunch-Büffet im Bordrestaurant

17:00 - 18:00

Snacks mit Life-Musik auf dem Tropical Deck

19:30 - 22:00

Captain's Dinner im Bordrestaurant

ab 22:00

"Talent Show" und Seekarten-Versteigerung auf dem Tropical Deck

23:00 - 00:30

Mitternachtssnacks in der Piano-Bar

Insel-Information
Grenada, die verschlafene Insel mit dem malerischsten Hafen der Karibik, St. George, bietet sich mit seinen winzigen Dörfern und schönen Wanderwegen für einen Aktivurlaub ebenso an wie für einige "faule Tage". Die Hauptstadt St. George liegt an einem natürlichen Hafen. Georgianische Steinhäuser und Betonbauten neueren Datums reihen sich säuberlich entlang der bröckelnden Hänge eines seit langem ruhenden Vulkans.

Aus unserem Reisetagebuch
In Grenada hatten wir wieder einmal keine Lust, an einem "offiziellen" Ausflug teilzunehmen. Stattdessen sind wir auf eigene Faust losgezogen und haben vormittags einen langen Spaziergang durch das hügelige St. George gemacht, ein typisches karibisches Städtchen voller Lebensfreude und Farbenpracht.
Auf dem Balkon eines kleinen Kaufhauses mit herrlichem Blick auf den Hafen sind wir dann bei einigen kühlen Drinks endlich unserer Grußkartenpflicht nachgekommen (wir hoffen, daß inzwischen alle Karten ihre Addressaten erreicht haben). Ein wenig nervig war ein farbiger Sänger, der sich selber auf einem Keyboard begleitend unten am Kai vom nahen Weltuntergang plärrte. Er sang dermaßen schlecht, daß wir uns beinahe wünschten, er hätte recht.
Erleichtert (einerseits, weil wir den Sänger hier nicht mehr hören konnten, und andererseits, weil wir endlich unsere Karten geschrieben hatten) haben wir nach dem Lunch den Rest des Nachmittags faulenzend an Deck in der warmen Sonne verstreichen lassen. Als es mir zu warm wurde, habe ich ein Stündchen auf dem weißen Flügel in der Piano-Bar geklimpert,  und - weil ich dazu tief in die Kiste der amerikanischen Evergreens gegriffen habe - damit besonders bei den amerikanischen Mitpassagieren Beifall gefunden, die ebenfalls vor der Hitze in die kühle Bar geflüchtet waren.
Abends nach dem Dinner gab's dann auf dem Tropical Deck die große "Star Clipper Talent Show". Natürlich traute sich zuerst keiner ran, doch um das Eis zu brechen hatte Bea, unser Cruise Director, einige verborgene Talente der Crew verpflichtet, die mit Gesangs- und Tanzdarbietungen erstmal für eine lockere Stimmung sorgten. Danach fanden sich wirklich einige Passagiere, die zur Gitarre sangen oder auf einem Akkordeon spielten. Auch ich habe mich beteiligt und "Fallin' in love with you" im Reggae-Rhythmus (vgl. UB40) auf Ivans Keyboard gespielt.
Anschließend wurde dann die original Seekarte mit unserer Route und einigen hübschen zusätzlichen Zeichnungen unter den Passagieren versteigert. Der Erlös kam dem Pensionsfonds für Seeleute zugute. Wir mochten es kaum glauben, aber das Ding ging zum Schluß an einen Amerikaner - für sage und schreibe 550 Dollar! Na ja, wer's hat.

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Der Hafen von St. George's auf Grenada.

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Dasselbe nochmal mit Blick nach links. Das Weiße rechts am Bildrand ist ein Zipfel der luxemburger Flagge, unter der die Star Clipper segelt.

 geht's weiter nach Carriacou (oder oben auf den gewünschten Knopf klicken).

   
 

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